Eine einzelne Befliegung liefert ein Bild eines Zeitpunkts. Interessant wird es, wenn Aufnahmen desselben Gebiets miteinander vergleichbar sind: gleiche Fläche, nachvollziehbare Georeferenzierung, dokumentierte Aufnahmebedingungen. Dann lassen sich Veränderungen beschreiben statt nur Zustände.
Zusätzlichen Wert bringen Informationen vom Boden: durchgeführte Maßnahmen, Pflanzungen, Kontrollen, Beobachtungen. Das KWF-Arbeitspapier beschreibt digitale Waldmodelle und die Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen als konzeptionelle Grundlage. Genau so ist es hier zu verstehen: als Konzept und Entwicklungsperspektive.
Wir beginnen mit einer konkreten Fläche und einer klaren Fragestellung. Weiterführende Datenmodelle entwickeln wir projektbezogen. Dafür werden Daten sauber und wiederholbar erfasst: mit klarer Flächenabgrenzung, dokumentierter Methodik und geordneter Ablage der Ergebnisse.
Praktisches Fazit: Beginne mit einer Fläche, einer Frage und einer wiederholbaren Erfassung. Vergleichbarkeit entsteht durch Disziplin, nicht durch Software.
Fachliche Grundlage: KWF-Arbeitspapier „Drohneneinsatz in der Forstwirtschaft“, Stand 11/2023. Einordnung der Quelle